
Zahnschema – Orientierung im Gebiss leicht gemacht
Wenn Sie schon einmal einen Befundzettel vom Zahnarzt in der Hand hatten, kennen Sie es: viele Zahlen, Kürzel und Hinweise, die auf den ersten Blick kaum verständlich sind. Dahinter steckt das sogenannte Zahnschema. In unserer Praxis Dr. Moroni in Bonn erklären wir Ihnen gerne, wie dieses Schema funktioniert – denn wer sein Gebiss und seine Zähne besser versteht, kann auch die Behandlungsschritte leichter nachvollziehen. Hilfreiche Informationen dazu haben wir auch in diesem Blog für Sie zusammengefasst.
Was ist ein Zahnschema?
Das Zahnschema ist eine Art Landkarte für Ihre Zähne. Jeder Zahn im Gebiss hat seine eigene Nummer. So können Zahnärzte genau beschreiben, wo ein Befund oder eine Behandlung nötig ist.
Dabei wird das Gebiss in Quadranten eingeteilt: rechts oben, links oben, rechts unten und links unten. Jeder Quadrant umfasst acht Zähne – vom Schneidezahn über den Eckzahn und Backenzahn bis hin zum Weisheitszahn.
Für uns in der Praxis Dr. Moroni ist das Zahnschema ein unverzichtbares Hilfsmittel: Es schafft Klarheit im Alltag der Zahnmedizin und ermöglicht eine präzise Dokumentation. Gerade in der modernen Zahnmedizin sind solche Standards entscheidend, um jederzeit einheitliche Informationen über Ihr Gebiss und jeden einzelnen Zahn zu haben.
Oberkiefer und Unterkiefer im Überblick
Das Zahnschema unterscheidet zwischen Oberkiefer und Unterkiefer. In jedem Quadranten sind Ihre Zähne von der Mitte nach hinten durchnummeriert. So lässt sich eindeutig festhalten, welcher Zahn betroffen ist.
Ein Beispiel
Wenn wir von „11“ sprechen, meinen wir den mittleren Schneidezahn im Oberkiefer rechts. „36“ beschreibt den ersten großen Backenzahn im Unterkiefer links. So können sowohl Zahnärzte als auch Sie schnell erkennen, um welchen Zahn es geht.

Warum das Zahnschema für Sie wichtig ist
Sie fühlen sich sicherer, wenn Sie die Sprache Ihres Zahnarztes verstehen. Das Zahnschema bietet Ihnen dabei Orientierung. Ob es um eine Behandlung von Karies, eine Wurzeltherapie oder das Ziehen eines Weisheitszahns geht – das Schema zeigt genau, an welcher Stelle im Gebiss gearbeitet wird.
Auch für Ihr Kind oder für Sie selbst ist es hilfreich, früh zu wissen, welche Zähne wo sitzen. Ein Blick ins Zahnschema erleichtert das Verständnis beim Zahnwechsel und macht deutlich, wie sich das Gebiss im Laufe der Lebensjahre verändert. Und je besser Sie die Position jedes Zahns kennen, desto klarer werden geplante Schritte in der Zahnmedizin.
Unser Praxis-Leitfaden
In unserer Praxis Dr. Moroni erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das Zahnschema für sich nutzen können. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen zu beantworten und geben Ihnen klare Informationen, damit auch komplizierte Befunde verständlich bleiben.
- Wir zeigen Ihnen anschaulich, wie die Zähne in Quadranten eingeteilt werden.
- Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Oberkiefer und Unterkiefer.
- Wir besprechen mit Ihnen, welche Behandlung an welchem Zahn geplant ist.
So wird aus einem Zahlenwirrwarr ein klarer Plan für Ihre Zahngesundheit. Und wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie jederzeit gerne Kontakt zu uns auf. Ihr Zahnarzt erklärt Ihnen gerne, wie das Zahnschema aufgebaut ist und wie Sie es für Ihr Verständnis nutzen können.
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