11.05.2022,Kategorien: Allgemein,

Die PA-Vorbehandlung

Schritt für Schritt gegen die Parodontitis 

Ein offenes Lächeln ist mit das Schönste auf der Welt. Vor allem dann, wenn es nicht durch anhaltende Beschwerden wie gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch oder Zahnfleisch-Schmerzen getrübt wird. Genau diese Symptome weisen auf eine Parodontitis hin – eine weitverbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates, von der auch in Deutschland mehr als 35 Millionen Menschen betroffen sind. Glücklicherweise gibt es Therapien, um der Entzündung und möglichen Schäden entgegenzuwirken. Ihnen vorgelagert – und äußerst wichtig für den Erfolg – ist die Parodontitis-Vorbehandlung.

Vorab: Parodontitis kurz erklärt 

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Entzündung im Mundraum. Diese beginnt beim Zahnfleisch, also mit einer Gingivitis, und kann sich unbehandelt auf den gesamten Zahnhalteapparat inklusive Zahnfleischtaschen und Kieferknochen ausbreiten. Die Hauptursache für die Entzündung ist meist eine unzureichende Mundhygiene, doch auch der Konsum von Nikotin oder Erkrankungen wie Diabetes können ursächlich sein. Als mögliche Konsequenzen eines unbehandelten Parodontitis-Verlaufs können im ungünstigsten Fall Knochenabbau und Zahnverlust auftreten. Um diese Folgen zu vermeiden, sollte möglichst früh mit der Therapie begonnen werden – dazu können Sie sich in Ihrer Zahnarztpraxis beraten lassen. Diese wird übrigens häufig fälschlicherweise als Parodontosebehandlung bezeichnet.

Unser Praxis-Team ist seit vielen Jahren mit der Therapie innerhalb der Parodontologie vertraut und ist von der Vorbehandlung bis zur Nachsorge für Sie da!

Grundvoraussetzung für eine gelungene Therapie: die Parodontitis-Vorbehandlung 

In unserer Zahnarztpraxis setzen wir auf eine Vielfalt an Leistungen für jeden Patient, sodass Sie von Zahnersatz bis Parodontologie immer den richtigen Ansprechpartner finden.

Die PA-Vorbehandlung hat das Ziel, nicht nur die Zähne alleine, sondern in Ihrem gesamten Mundraum für Gesundheit und Hygiene zu sorgen. Damit hat die Parodontitis-Behandlung die besten Erfolgschancen und ist der erste Schritt, damit Sie sich über eine langanhaltende Verbesserung Ihrer Gesundheit freuen können. Die Vorbehandlung wird im Rahmen von 2-3 Terminen durchgeführt. 

1) Beratung & die erste PZR 

An erster Stelle steht ein umfassendes Beratungsgespräch, in dem wir mit Ihnen zunächst alle wichtigen Punkte Ihrer individuellen Mundhygiene durchgehen und einzelne Schritte gegebenenfalls gemeinsam durchlaufen. Ziel ist, dass alle Zahnbeläge, in denen sich schädigende Bakterien ansammeln können, mit jedem Zähneputzen zuverlässig entfernt werden. 

Zusätzlich führen wir eine umfassende professionelle Zahnreinigung durch, bei der wir den aktuellen Zustand Ihres Zahnfleisches und eventueller Zahnbeläge genau dokumentieren. 

2) Beseitigung möglicher Störfaktoren 

Alle schädigenden Faktoren, die wir im Rahmen der PZR entdecken, beispielsweise eine Karies oder die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung, sollten vor der PA-Behandlung beseitigt werden. Falls eine dieser weiterführenden Behandlungen notwendig wird, setzen wir auch diese in unserem MVZ in Bonn um. Dabei können Sie sich auf die Kompetenz unserer Zahnärztinnen und Zahnärzte und unseres Teams verlassen. 

3) Folgetermine & Status-Check 

Ihrem ersten PZR- & Kontrolltermin bei uns sind ein oder zwei weitere Termine nachgelagert. Auch hier wird der Status Ihrer Zähne und des Zahnfleischs wieder gründlich überprüft. Idealerweise sollten bei Ihrem letzten Termin der Vorbehandlung erste Erfolge erkennbar sein. Danach steht einer erfolgreichen Parodontitis-Behandlung durch unsere erfahrenen Zahnärztinnen und Zahnärzte nichts mehr im Weg. 

  

Wichtige Hinweise

Für das optimale Gelingen der Therapie sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Schädigende Angewohnheiten wie Rauchen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Außerdem bitten wir Sie, die tägliche Mundhygiene sorgfältig und nach zahnärztlicher Anweisung durchzuführen. 

Eine regelmäßige Prophylaxe ist die Grundvoraussetzung dafür, die Anzeichen der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Gerne erinnert unser Praxis-Team Sie im Rahmen unseres Recall-Systems daran, wenn die jährliche Prophylaxe-Untersuchung wieder ansteht. 

Und schon gewusst? Die Finanzierung der PA-Vorbehandlung wird zum großen Teil nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. In einem ersten Vorgespräch finden wir gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Lösung für den weiteren Behandlungsverlauf. 

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